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Wahl

Miriam Lehmann wird stellvertretende Dekanin in Wiesbaden

Das Dekaneamt in Wiesbaden ist wieder komplett: Propst Oliver Albrecht, Pfarrerin Ursula Kuhn (stellv. Präses), Dekanin Arami Neumann und Präses Eberhard Busch (von links) freuen sich über die Wahl von Pfarrerin Miriam Lehmann als neue stellvertretende Dekanin (Mitte).

Gemeindepfarrerin Miriam Lehmann wird im Evangelischen Dekanat Wiesbaden neue stellvertretender Dekanin. Die 48-Jährige aus dem Dekanat Rheingau-Taunus trat ohne Gegenkandidat oder Gegenkandidatin an und wurde auf der Dekanatssynode am Mittwochabend (8. November) mit großer Mehrheit gewählt.

Lehmann wird mit Dekanin Arami Neumann für die nächsten sechs Jahre hauptamtlich das Evangelische Dekanat Wiesbaden gemeinsam mit dem Dekanatssynodalvorstand leiten. Damit ist Wiesbaden jetzt eines der wenigen Dekanate in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau mit einem hauptamtlichen Führungsduo aus zwei Frauen.

Zum 15. März 2024 wird Lehmann, Mutter eines erwachsenen Sohnes, ihren Dienst im Dekanat beginnen und mit ihrem Mann nach Wiesbaden ziehen.

Die 48-Jährige stammt gebürtig aus Frankfurt und hat in Mainz, Tübingen und Marburg evangelische Theologie studiert. Sie ist seit 19 Jahren Gemeindepfarrerin der Kirchengemeinden Steinfischbach-Reichenbach (Rheingau-Taunus-Kreis), seit März 2015 zusätzlich Pfarrerin der pfarramtlich verbundenen Kirchengemeinde Reinborn.

Sie bringe einen frischen und unverstellten Blick von außen mit, sagte Miriam Lehmann auf der Wiesbadener Dekanatssynode im Hinblick auf die anstehenden innerkirchlichen Umstrukturierungen. Mit viel Herzblut, Liebe und Leidenschaft sei sie seit fast 20 Jahren Gemeindepfarrerin von mehreren Taunusdörfern und freue sich jetzt auf eine neue Herausforderung: „Die Stellenanzeige aus Wiesbaden hat mich berührt. Da mein Sohn jetzt Abitur gemacht hat, spüre ich in mir Kraft, Energie und freie Ressourcen“, so Lehmann.

Das Evangelische Dekanat Wiesbaden mit einem städtischen und ländlichen Anteil, mit viel Kultur, Stadtkirchenarbeit, Diakonie, Stadtjugendpfarramt, Klinikseelsorge und vielem mehr – das habe sie gereizt: „Ich möchte Ihnen, den Haupt- und Ehrenamtlichen, Hilfe und Unterstützung sein, damit wir trotz aller Kürzungen weiterhin Räume, Orte und Angebote haben, um den Glauben leben zu können“, versprach sie.

Klare Kommunikation, Verlässlichkeit und Empathie sind für die künftige stellvertretende Dekanin die Eckpfeiler guter Führung. „Dabei ist es wichtig“, so Lehmann, „dass man spürt, dass wir nicht irgendein Verein sind, sondern Gottes Kirche.“


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